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Von den Küchenchefs der Culinary Fachberatung Schweiz #chefs365

NÄHRSTOFFPOWER AUS DEM WASSER

Wo wären wir bloss ohne Algen? Denn für uns Menschen ist dieses Superfood von großem Nutzen: Algen sind reich an Nährstoffen, enthalten essentielle Fettsäuren und sind eine super Quelle für Antioxidantien und Proteine. Darüber hinaus sorgen sie für die Hälfte der weltweiten Sauerstoffproduktion, wovon nicht nur die Unterwasser-Ökosysteme profitieren.

Aufgrund ihres würzigen Umami-Geschmacks dienen sie als natürlicher Fleischersatz. Perfekt für alle, die kein Fleisch essen, aber nicht auf den Geschmack verzichten wollen.

Für alle anderen aber natürlich auch, wie diese zwei Algenarten zeigen.

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SEETANG

Diese in den Meeren vor Westeuropa und Japan heimische Algenart wächst das ganze Jahr über. Dabei legt der Seetang ein ungeheures Tempo vor: Bei optimalen Bedingungen wächst er bis zu einem Meter pro Tag, ganz ohne den Einsatz von Dünger oder Pestiziden. Darüber hinaus ist Seetang reich an Vitamin B2, C, A, Jod und Mangan.
 

Geschmack von Seetang
Seetang hat ein natürlich salziges Aroma, ähnlich wie eingelegte Oliven oder Austern. Durch seine glatte und zarte Textur wird der Umami-Geschmack verstärkt und ist ausgeprägter als bei anderen pflanzenbasierten Lebensmitteln.
 

Einsatz von Seetang
Ob roh, gekocht, getrocknet, frittiert, slow-cooked, pan-fried oder zu einem Gewürz pulverisiert – Seetang harmonisiert perfekt mit Sesam (Öl und Samen), Fisch, Schalentieren und gekochtem Speck.

Bei Gerichten wie Fleisch-Pfannkuchen, Toast oder Miso-Suppen sorgt der Seetang für das gewisse etwas. Dazu eignet er sich prima zum Einwickeln von Sushi, als Topping für Suppen und Salate oder roh als salziger Snack für Zwischendurch.

 

WAKAME-ALGEN

Wakame, ist eine der weltweit verbreitetsten Algenarten. Sie ist nicht nur in Zentralasien, Korea und Japan heimisch, sondern hat es längst bis vor die Küsten von Kalifornien, Neuseeland, Argentinien und Frankreich geschafft. Wakame ist einfach anzupflanzen, wächst schnell und kommt dabei ohne Dünger und Pestizide aus. Diese Braunalgenart ist reich an Mangan, Vitamin B2, Folsäure und eine gute Quelle für Omega 3.
 

Geschmack von Wakame
Wakame schmeckt salzig, besitzt aber auch eine feine, süssliche Note. Ausserdem ist bei ihr der Umami-Geschmack stark ausgeprägt.
 

Einsatz von Wakame
Für gewöhnlich wird Wakame trocken verkauft und muss dann für ca. 10 Minuten in Wasser eingeweicht werden. Die Zubereitungsmöglichkeiten sind vielfältig: slow-cooked, gekocht, blanchiert, pan-fried, frittiert, mariniert – selbst eine rohe Verarbeitung ist möglich.

Ihr kräftiges Aroma passt am besten zu Basilikum, Borretsch, Jasmin, Ingwer, Zitronengras, Zimt, roten Süsskartoffeln, Wildreis, Okra, Soja-Sauce, Reisessig und Rindfleisch. Wakame eignet sich unter anderem für Suppen und Salate, für Tofu, Chawanmuchi (japanische Art des Eierstichs) und für Ramen.

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