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Von den Küchenchefs der Culinary Fachberatung Schweiz #chefs365

Unsere Ernährungsweise hat den grössten negativen Einfluss auf unsere Umwelt

Die meisten von uns glauben wahrscheinlich, dass unser Energieverbrauch und die Wahl unserer Transportmittel die schwersten Umweltschäden verursachen. Tatsächlich hat aber unsere Ernährung die grössten Auswirkungen.

(Dr. Tony Juniper, CBE, Executive Director for Advocacy, WWF-UK)

Weltweit verwenden wir nur einen kleinen Teil der verfügbaren Lebensmittel. Aktuell beziehen wir sogar 75% unserer Lebensmittel aus 12 Pflanzen- und 5 Tierarten und nur drei davon (Mais, Reis und Weizen) machen 60% unserer pflanzlichen Nahrungszufuhr aus. Dies ist nicht nur schädlich für unsere Umwelt, sondern auch für unsere Ernährung.

Unsere eher monotone Ernährungsweise führt dazu, dass die Landwirte immer wieder die gleichen Pflanzen anbauen und somit die Vielfalt in der Landwirtschaft zurück geht. Dies schränkt nicht nur die Auswahl der Lebensmittel massiv ein, sondern bedroht auch unser Nahrungsmittelsystem. In Thailand zum Beispiel gibt es von den rund 16'000 Reissorten, die einmal existierten, nur noch 37 Sorten. Aber auch in den USA ist dieser Wandel bemerkbar; es gingen rund 80% der Tomaten-, Bohnen- und Kohlsorten verloren. Ein Grund dafür sind die Monokulturen, die entstehen, da dem Boden durch den Anbau der immer selben Pflanzen, die nötigen Nährstoffe entzogen werden.

Um diesem Problem entgegenzuwirken, haben sich KNORR und der WWF zusammengetan, um mit Dr. Adam Drewnowski eine anwenderfreundliche Lösung zu finden. Es wurde eine sorgfältig zusammengestellte Sammlung von Nahrungsmitteln aus der ganzen Welt erarbeitet, dessen Konsum Vielfalt und Nachhaltigkeit fördern sollen.

 

 

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Die Future 50 Foods haben einen pflanzenbasierten Fokus, da die Produktion von tierischen Nahrungsmitteln eine grössere Auswirkung auf die Umwelt haben. Aus diesem Grund kann durch eine stärkere Einbindung von pflanzlichen Lebensmitteln in unserer Ernährung die Umwelt und auch wir Menschen positiv beeinflusst werden. Zusätzlich können zum Beispiel durch den Konsum von weniger bekannten Getreidearten Landwirte dazu gebracht werden, wieder eine grössere Sortenvielfalt anzubauen und dadurch unser Nahrungssystem wieder belastbarer gemacht wird.

Die Liste der Future 50 Foods reicht von Blattgemüse, Bohnen, Wurzelgemüse, Sprossen, Algen bis zu Getreidearten. Die ausgewählten Lebensmittel sind nicht nur vielseitig in Geschmack und Aussehen, sondern bieten auch eine große Bandbreite an Aroma und Textur. Ihr Nährstoffgehalt ist sehr hoch und zusätzlich stellt der Anbau eine geringere Belastung für die Umwelt dar.

Die Liste enthält 18 Gemüsesorten, 13 Getreidearten, Körner und Knollen. Ebenfalls sind 12 Bohnen, Hülsenfrüchte und Sprossen auf der Liste zu finden und weiter zählen vier verschiedene Arten von Nüssen und Samen, sowie drei Pilzsorten dazu.

In den nächsten Beiträgen erfahren Sie mehr zu den einzelnen Lebensmittel, die in der Liste der Future 50 Foods enthalten sind.

(Quelle: www.knorr.com/ch, Future 50 Foods Report)

 

 

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